
Immer wieder erwähne ich, wie wichtig Glaubenssätze sind. Was Sätze bereits in kleinen Köpfen für Auswirkungen haben können. Hier ein kleines Beispiel:
Ich stolpere, weil wieder zu viel Zeug herum liegt,
Du sagst – Du bist tollpatschig.
Ich möchte den Ball treffen, schaffe es heute aber nicht.
Du sagst – Du bist tollpatschig.
Immer wieder schmeisse ich Sachen um, weil ich mehr Energie habe.
Du sagst – Du bist tollpatschig.
Du sagst – Ist ja typisch, dass dir solche Sachen wieder passieren.
Schon wieder, du dussel!
Pass doch besser auf!
Ich gehe in mich hinein und fühle, Mama und Papa haben recht. Ich bin tollpatschig. Ich kann einfach keine Bälle fangen. Immer passieren mir solche Sachen. Ja, ich bin Tollpatschig. Ich fange an zu Glauben, ich bin tollpatschig.
20 Jahre später bezeichne ich mich als Tollpatsch und nenne mein tollpatschiges Verhalten als eine Schwäche. Ich nenne mein tollpatschiges Verhalten als eine Eigenschaft und ziehe es auch manchmal ins lächerliche um meinen Schmerz, meinen Scham zu verbergen.
Ich nenne es auch – So bin ich halt.
Die Tollpatschige.
Jeden Abend schaue ich mit meinen Kindern Glaubenssätze an, die wir laut nachsprechen.
Glaubenssätze die unsere Kinder stark machen können sein
– Ich bin voller Freude, in mir strahlt ein
Wunderschönes Licht ✨
– Ich glaub an Mich, ich hab mich Lieb ✨
– Ich bin Mutig, ich bin Stark ✨
– Ich darf wütend sein.
Die Wut zeigt mir wie viel Kraft ich in mir habe ✨
Das sind wenige von vielen und wir LIEBEN sie. Denn . . .
Ich bin nicht das, was man mir gesagt hat. Ich bin nicht das, was man mich hat glauben lassen, zu sein.
Kinder, die mit Liebe und Mitgefühl
erzogen werden, werden frei sein, ihre Zeit als
Erwachsene auf sinnvolle und kreative Weise zu nutzen, anstatt ihre Verletzungen aus der Kindheit auf eine Weise auszudrücken, die ihnen selbst oder anderen schadet. Wenn Erwachsene kein Bedürfnishaben, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, können sie voll und ganz in der Gegenwart leben.“