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Über mich

Es ist nicht einfach, über sich selbst zu schreiben.
Vor allem dann nicht, wenn so viel von dem, was dich geprägt hat,
im Dunkeln begonnen hat.
Wenn Worte lange verboten waren.
Wenn Gefühle zu gefährlich waren.
Wenn du gelernt hast, zu überleben statt zu leben.

Ich bin Marija.
Und bevor ich irgendetwas anderes bin – Mama, Tochter, Schwester, Therapeutin, Frau – bin ich jemand, der seine eigene Geschichte rückwärts hat gehen müssen, um nach vorne leben zu können.

Mein Warum 

Ich möchte Dir gerne ein bisschen über mich erzählen, so dass Du weisst, wem Du hier zuhörst bzw., wessen Zeilen Du liest.
Und natürlich möchte ich Dir – sofern Du betroffen bist – gerne Mut machen, Deinen Weg weiter zu gehen und Dir Hoffnung machen, dass es möglich ist ein Trauma zu integrieren und ein glückliches und erfülltes Leben zu leben.

Meine Kindheit war kein sicherer Ort. Nicht für meinen Körper. Nicht für meine Seele.
Nicht für das kleine Mädchen, das ich einmal war. Es gab Verletzungen, für die ich keine Worte hatte.
Grenzen, die niemand geschützt hat. Momente, in denen ich gelernt habe, mich unsichtbar zu machen, leise zu werden, nicht zu stören, um irgendwie durchzukommen. Ich habe früh verstanden, dass Erwachsene nicht automatisch Sicherheit bedeuten.
Dass Liebe nicht immer sanft ist. Und dass manches, was man „Familie“ nennt, weh tun kann.

Ein Teil von mir hat überlebt, indem er sich taub gestellt hat.
Ein anderer Teil hat überlebt, indem er sich an Hoffnung festhielt – selbst dann, wenn nichts um mich herum Hoffnung gab. Und trotzdem bin ich nicht nur aus Schmerz gemacht. Ich bin auch aus all dem gewachsen, was in mir nicht kaputtgehen wollte.

Viele Jahre habe ich die falsche Frage gestellt:
„Was stimmt nicht mit mir?“
Bis ich irgendwann begriffen habe:
Ich hatte nie das Problem.
Ich hatte nur die Folgen.

Als ich Mama wurde, hat etwas in mir sich endgültig geweigert, den alten Schmerz weiterzugeben. Die Geburt meiner Tochter war kein „magischer Heilmoment“. Es war eher wie ein Spiegel, der mich zwang hinzusehen: Wenn ich will, dass sie frei aufwächst, muss ich dorthin gehen, wo ich selbst gefesselt war. Und so begann ich, Schicht für Schicht abzutragen. Alte Wunden anzuschauen. Gefühle zuzulassen, die ich jahrelang in mir eingesperrt hatte. Trauma zu verstehen – nicht aus Büchern, sondern aus meinem eigenen Körper heraus.

Ich habe gelernt, dass Heilung nicht linear ist. Dass man gleichzeitig stark und zerbrechlich sein kann.
Dass der Körper Erinnerungen trägt, die der Kopf längst vergessen wollte. Und dass man manchmal erst durch den Schmerz hindurch muss, um die eigene Wahrheit wiederzufinden. Auch die Geschichten meiner Familie, meiner Herkunft, meiner Wurzeln haben ihre Spuren in mir hinterlassen. Transgenerationales Trauma ist nichts Abstraktes für mich – aber es erklärt nicht alles. Mein eigener Schmerz hat seinen Platz. Mein eigener Weg auch.

Heute begleite ich Menschen, weil ich weiss, wie es sich anfühlt, in der Dunkelheit nach etwas zu suchen, das sich nach Halt anfühlt. Ich weiss, wie es ist, sich fremd in seinem eigenen Leben zu fühlen. Wie es ist, zu funktionieren, während innerlich etwas schreit. Und wie viel Mut es braucht, überhaupt darüber zu sprechen. Ich bin nicht „geheilt“ im perfekten Sinne. Ich bin gewachsen. Ich bin wach. Ich bin verbunden mit dem, was in mir wahr ist. Und ich habe gelernt, mich selbst nicht mehr im Stich zu lassen.

Wenn du das hier liest, dann spürst du vielleicht, dass auch in dir etwas gesehen werden möchte. Etwas, das lange gewartet hat. Etwas, das es verdient, Platz zu bekommen – ohne Bewertung, ohne Druck, ohne „du musst“.

Ich möchte dir sagen:
Du bist nicht kaputt.
Du bist nicht zu viel.
Du bist nicht schuld.
Du hast überlebt – und das war eine Leistung.

Heilung bedeutet nicht, die Vergangenheit zu löschen.
Heilung bedeutet, dich nicht länger gegen dich selbst zu richten.

Und wenn du bereit bist, deinen Weg zu gehen, begleite ich dich gern ein Stück.
Nicht als jemand, der über dir steht.
Sondern als jemand, der den Weg kennt – weil ich ihn selbst gegangen bin.

Alles Liebe,
Marija

 

Meine Referenzen

Meine eigene Lebensgeschichte ist meine stärkste Referenz. Sie hat mich gelehrt, dass keine Ausbildung so wertvoll ist wie die Erfahrungen, die wir selbst machen – und die wir mit anderen teilen können.

Meine Reise „Mit Menschen in Verbindung sein“ begann schon früh. Ob als Coiffeuse, im kaufmännischen Bereich oder in der Beratung von Marketing und Verkauf – ich habe immer mit Menschen gearbeitet, ihre Geschichten gehört und verstanden, was es bedeutet, wirklich zuzuhören.

Heute, als diplomierte psychologische Beraterin, begleite ich Menschen mit einer einfühlsamen, ressourcenorientierten Haltung. In meiner Arbeit verbinde ich verschiedene therapeutische Ansätze wie die personenzentrierte Gesprächstherapie, Traumatherapie nach IoPt (Identitätsorientierte Psychotrauma-Theorie) und Gestalttherapie. Diese Methoden helfen mir, Menschen in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und ihnen einen sicheren Raum für ihre persönliche Entwicklung zu bieten.

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Ich freue mich darauf, deine Geschichte kennenzulernen.