
Als Eltern wollen wir mehr als alles andere, dass unsere Kinder glücklich sind.
Wenn sie es nicht sind, wollen wir sie und uns selbst, dennoch davon überzeugen, dass sie es sind.
Das mag kurzfristig dafür sorgen, dass es uns besser geht, aber es gibt unseren Kindern das Gefühl ungehört, ungesehen und einsam zu sein.
Wenn ein Kind sagt oder zeigt das es nicht glücklich ist, sagen Eltern, sei nicht traurig wir gehen am Samstag in den Zoo oder ich kaufe dir eine neue Spielkonsole.
Eltern versuchen dann ihre Kinder abzulenken, aufzuheitern oder widersprechen ihnen einfach,
was (für die Eltern) in diesem Moment das richtige ist, denn auch sie wurden so erzogen.
Wenn ein Kind uns sagt, dass es Traurig ist oder mit seinen Emotionen nicht mehr weiterkommt, dann kann man seinem Kind folgende Fragen stellen.
– Wie fühlt sich deine Traurigkeit an?
– Wo fühlst du deine Traurigkeit?
– Weisst du, weshalb du Traurig bist?
– Wie gross ist deine Angst / deine Traurigkeit?
So gross wie eine Maus oder so gross wie ein Elefant?
– Ich bin für dich da und sehe dich.
Indem wir die Gefühle unsere Kinder akzeptieren, zeigen wir Ihnen wie fest wir sie lieben. Sie fühlen sich gehört und nicht abgeschoben.
Wie wir uns selbst fühlen und wie viel
Verantwortung wir dafür übernehmen, wie wir auf
unsere Kinder reagieren, sind Schlüsselaspekte der
Erziehung, die allzu oft übersehen werden, weil es viel
einfacher ist, sich auf unsere Kinder und ihr Verhalten
zu konzentrieren, als zu untersuchen, wie sie auf uns
wirken und wie wir dann wiederum auf sie wirken. Und
es ist nicht nur die Art und Weise, wie wir auf Kinder
reagieren, die ihre Persönlichkeitsmerkmale und ihren
Charakter prägt, sondern auch das, was sie in ihrer
Umgebung erleben und fühlen. – Philippa Perry
It is brave to accept that you are still Discovering
who you are in a world where everyone pretends
the already know.
The truth is,
no one actually does.